Netzwerk-Monitoring mit Paessler PRTG: IT-Probleme erkennen, bevor sie teuer werden

Gang zwischen Serverschränken in einem Rechenzentrum

Wenn das Netzwerk streikt, steht oft das ganze Unternehmen still. E-Mails kommen nicht an, der Onlineshop lädt nicht, und das Telefon im IT-Büro klingelt ununterbrochen. Das Tückische daran: Viele Störungen kündigen sich vorher an, zum Beispiel durch volle Festplatten, steigende Auslastung oder einen Switch, der immer wieder kurz aussetzt. Genau hier setzt Paessler mit seiner Monitoring-Software PRTG an.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was PRTG leistet, für wen es sich eignet und wie Sie kostenlos starten können.

Wer steckt hinter Paessler?

Die Paessler GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg und entwickelt seit vielen Jahren Software zur Überwachung von IT-Infrastrukturen. Nach eigenen Angaben setzen weltweit mehr als 100.000 Kunden auf die Lösungen des Unternehmens, von kleinen Betrieben bis zu großen Organisationen. Das Flaggschiff ist PRTG, eine Software, die Netzwerke, Server, Anwendungen und mehr rund um die Uhr im Blick behält.

So funktioniert PRTG

PRTG arbeitet mit sogenannten Sensoren. Jeder Sensor überwacht einen bestimmten Wert, etwa die Bandbreite einer Leitung, die CPU-Last eines Servers, den freien Speicherplatz oder die Erreichbarkeit einer Website. Paessler bietet vorkonfigurierte Sensoren für mehr als 300 Technologien, sodass sich die meisten Geräte und Dienste ohne großen Aufwand einbinden lassen.

Besonders praktisch ist die automatische Erkennung: PRTG durchsucht Ihr Netzwerk und findet Geräte, Server und Anwendungen selbstständig. Anschließend schlägt die Software passende Sensoren vor.

Im Alltag bedeutet das: Statt erst zu reagieren, wenn sich Mitarbeitende über langsame Systeme beschweren, sehen Sie frühzeitig, wo sich ein Engpass anbahnt. Eine Festplatte, die sich langsam füllt, eine Leitung, die jeden Nachmittag am Limit läuft, oder ein Backup, das nicht mehr durchläuft – all das wird sichtbar, bevor daraus ein echter Ausfall wird. Genau dieser vorausschauende Ansatz ist der Kern der Lösung von Paessler und spart IT-Teams viel Zeit und Stress.

IT-Fachkräfte mit Laptop in einem Serverraum

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

  • Dashboards und Karten: Individuell anpassbare Übersichten und Echtzeit-Karten zeigen den Zustand Ihrer Infrastruktur auf einen Blick.
  • Benachrichtigungen: Alarme per E-Mail, SMS, Push-Nachricht oder über Integrationen in andere Tools.
  • Eigene Schwellenwerte: Sie legen fest, ab wann ein Wert als kritisch gilt.
  • Abhängigkeiten: Fällt ein zentraler Router aus, erhalten Sie eine gezielte Meldung statt einer Flut von Folgealarmen.
  • Verteiltes Monitoring: Remote-Probes überwachen auch Außenstellen und Filialen.
  • Apps: Zugriff über Web, Desktop sowie Apps für iOS und Android.

Verschiedene Editionen für verschiedene Anforderungen

Je nach Größe und Bedarf stellt Paessler mehrere Varianten zur Auswahl. PRTG Network Monitor ist die klassische Lösung für die eigene Infrastruktur. Für sehr große Umgebungen gibt es PRTG Enterprise Monitor, für den Betrieb in der Cloud PRTG Hosted Monitor. IT-Dienstleister können die MSP-Edition nutzen, und mit der OT-Edition lassen sich auch industrielle Anlagen und Produktionsumgebungen gemeinsam mit der klassischen IT überwachen.

Netzwerkkabel an einem Server-Switch

Kostenlos testen und starten

Wer PRTG ausprobieren möchte, kann mit einer kostenlosen Testversion beginnen. Die Testphase von PRTG Network Monitor dauert 30 Tage. Danach wird die Installation automatisch zur Freeware-Version, mit der Sie bis zu 100 Sensoren kostenlos nutzen können. Für kleine Netzwerke oder ein Home-Lab reicht das oft schon aus. Wächst die Umgebung, steigen Sie einfach auf eine größere Lizenz um. Die bereits eingerichteten Sensoren, Dashboards und Benachrichtigungen bleiben dabei erhalten, sodass Sie nicht wieder bei null anfangen müssen. So können Sie das Monitoring in Ruhe kennenlernen und Schritt für Schritt ausbauen.

Tipps für den Einstieg ins Monitoring

  • Mit dem Wichtigsten beginnen: Überwachen Sie zuerst Internetanbindung, Firewall, zentrale Server und Speicher.
  • Sinnvolle Schwellenwerte setzen: Zu viele Alarme führen dazu, dass wichtige Meldungen übersehen werden.
  • Zuständigkeiten klären: Legen Sie fest, wer welche Benachrichtigungen erhält.
  • Berichte nutzen: Langfristige Daten helfen bei der Planung von Investitionen, etwa wenn eine Leitung regelmäßig an ihre Grenzen stößt.

Fazit

Ein Netzwerk, das reibungslos läuft, fällt niemandem auf. Damit das so bleibt, braucht es einen verlässlichen Blick auf alle Systeme. PRTG von Paessler bietet genau das: automatische Erkennung, über 300 Technologien, flexible Alarme und einen kostenlosen Einstieg. Testen Sie die Software jetzt bei Paessler und sehen Sie selbst, wie viel entspannter IT-Betrieb sein kann.

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